Alexander Cosack schwimmt sich nach Wetzlar

veröffentlicht um 14.05.2014, 06:06 von Renate Hengstenberger

Sechs Schwimmer der Fürstenfeldbrucker Wasserratten reisten am vergangenen Wochenende nach Regensburg zum hochkarätig besetzten Internationalen Arena Swim Meeting. Bei dem dreitägigen Mega-Event trafen sich knapp 800 Aktive aus 61 Vereinen Europas. Für die Schwimmer und Schwimmerinnen des SVFW war es ein echtes Highlight, da das Westbad komplett neu renoviert wurde und somit mit einem besonders schönen Ambiente glänzte. Außerdem „sei der Wettkampf dafür bekannt, dass immer wieder neue Bestzeiten erreicht werden“, so aus Insiderkreisen. 

Die Brucker gingen bereits am Freitag-Abend hoch motiviert an den Start und brachten es auf der ungewohnten 50-Meter-Bahn bei 31 Starts auf nicht nur 12 persönliche Bestzeiten, sondern nahmen auch einen neuen Vereinsrekord mit nach Hause. Außerdem schaffte die kleine Gruppe 25 Platzierungen unter den Top-Ten der jeweiligen Jahrgangsstufe. 

Alex Cosack (1997) kam über 50-Meter Freistil auf Platz 6 und qualifizierte sich mit dieser Zeit für die Süddeutsche Meisterschaft Ende Mai. Mit einer Zeit von 00:26,62 Sek. hat sich Cosack die Fahrkarte nach Wetzlar gesichert. Einen 3. Podest-Platz erstritt er sich mit seiner Zeit über 200 Lagen (02:31,55 Sekunden) und konnte so eine Medaille mit Hause nehmen. 

Die neue Vereinsbestmarke über 50 Meter Brust (00:36,50 Sek.) schwamm Franziska Müller (1999), die damit den 3. Platz erreichte. Trotz einer vorrangegangenen Krankheitswoche konnte Müller sonst auf fast allen Strecken ihre bisherigen Zeiten halten.

 Ganz vorne mitmischen und sich für die Finals qualifizieren konnte sich auch Carina Hengstenberger (2001). Über die 50-Meter-Rücken-Distanz belegte sie im Vorlauf mit 00,35:01 Sek. noch Platz 4. Im Finale unterstrich sie ihre gute Form, konnte sich um eine Sekunde steigern und belegte am Ende mit 00:34,12 Sek. einen hervorragenden 3. Platz, ebenso wie in der 50-Meter-Freistil-Strecke (Vorlauf 00:30,09 Sek., Finale 00:29,75 Sek.).

Aber auch Isabel Cosack (1999) und Felix Stenglein (2002) stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass sie sich vor der großen Konkurrenz nicht zu verstecken brauchten. Mit Top-Ten Platzierungen und einigen persönlichen Bestzeiten konnten sie ihre guten Trainingsleistungen bestätigen.

Mit in Regensburg war am Sonntag außerdem Natalie Freund (1997), die für die Strecken 200 Rücken und 100 Schmetterling unterwegs war. 

Cheftrainer Dr. Jaime Arroyo-Toledo war mit der Leistung seiner Schützlinge sehr zufrieden. Fast alle Schwimmer verbesserten ihre Leistungen. „Bei den Schwimmern ist nicht immer der Podest-Platz entscheidend“, erklärt Arroyo-Toledo. „Wichtiger sind die Zeiten in den einzelnen Lagen, um sich für nationale und internationale Meisterschaften zu qualifizieren“. Die Tickets für die Oberbayerische Meisterschaft haben die meisten schon gelöst, einige für die Bayerische Meisterschaft im Juli in Würzburg und sogar für die Süddeutsche Meisterschaft in Wetzlar.

TEXT: R.H. 


FOTO: C. Cosack

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