Medaillenregen für schnelle Wasserratten

veröffentlicht um 24.01.2011, 03:32 von Felix Mayer   [ aktualisiert: 18.11.2011, 02:45 ]
Kreisjahrgangsmeisterschaften 2011 in Dachau

Lea Obermair und Felix Mayer siegen fünfmal auf Kreisebene


Trotz Grippewelle platzte das Hallenbad in Dachau wieder einmal aus allen Nähten, denn 156 Starter aus dem Kreis AMPER/WÜRM gingen in 18 Wettkämpfen insgesamt 916mal an den Start.

Nachdem einige der „großen“ Wasserratten-Jungs die Badehose temporär an den berühmten Hacken gehängt haben und auch einige der arrivierten Mädels aus verschiedenen Gründen von Faschingsgarden-Auftritt bis hin zu Konfir- mationsgottesdiensten fehlten, stellten die Wasserratten mit „nur“ 34 Startern diesmal nur das viertgrößte Teilnehmerfeld.

89 Medaillen konnten die SV FWler erschwimmen und insgesamt 37 Titel mit nach Hause nehmen.

Erfolgreichste Teilnehmer waren der längste und die schmälste SV FW Schwimmer, denn Felix Mayer (1985) und Lea Obermair (2001) gewannen bei allen Starts ihre Altersklassen bzw. Jahrgangswertung und siegten je fünfmal. Felix konnte sich mit seiner 100m Freistilzeit in 0:56,81 min unter die besten 25 Schwimmer in seiner Altersklasse und die besten 10 in seinem Jahrgang bundesweit platzieren.

Zur Elite in ihrem Jahrgang in Deutschland zählen Marie Neubauer (2000) und Sinja Obermair (1999), die nur eine Woche nach Ihren Medaillengewinnen auf den Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften wieder an den Start gingen und je 4 Kreistitel erzielen konnten.

Drei Kreistitel konnten Sabrina Mayr (1994), Kevin Freund (1993) und Valentin Sponer (1999) erschwimmen. Valentin, der im „Hauptberuf“ aktuell Fußball spielt und das „Fußballgymnasium“ in München besucht, erfüllte seine eigenen Erwartungshaltung nicht, konnte aber mit je 2 Silber- und Bronzemedaillen und 3 persönlichen Bestzeiten mehr als zufrieden sein.

Mona Weiß (1999), Judith Kramer (1995) und Daniela Sterr (1994) konnte je 2 Kreistitel erschwimmen und gewannen, trotz teilweise durchwachsener Leistungen weitere Silber- und Bronzemedaillen.

Einen Kreismeistertitel konnten Niklas Biesold (1997), Daniel Müller (1994), Franziska Müller (1999), Leonie Schmölz (2001), und Lena Weiß (1997), die bei 5 Starts 5 persönliche Bestzeiten schwimmen konnte, erreichen. Niklas konnte mit seiner neuen 50m Freistil Bestzeit in 29,82 Sek. die 30 Sekunden Schallmauer durchbrechen und hierbei sogar den bayerischen Eliteschwimmer Sebastian Feller von der SSG Neptun Germering hinter sich lassen.

Weitere Medaillengewinner waren Paul-Elina Breitung, Timo Briem, Andrea Frick, Carina Hengstenberger, Alena Hoberland, Aron Ohnemus, Vincent Sponer, Corinna und Patricia Stiegeler und Kilian Werner.

Mit 92 neuen persönlichen Bestzeiten waren die SV FW Trainer sehr zufrieden.


HEAD SWIMMING – water will never be the same!


Nachfolgend findet Ihr die Analyse der einzelnen Schwimmer:

Niklas Biesold (1997)
Mit einem großen Grinsen durfte Niklas das Schwimmbad in Dachau verlassen, denn seine Superzeit über 50m Freistil in 29,82 Sek. bedeuteten Rang 1 vor den „großen und langen“ Kerls aus dem Kreis und der Durchbruch der 30 Sekunden Schallmauer! 5 Starts – 5 Bestzeiten – 5 Medaillen … starker Auftritt von Niklas!!!


Svenja Biesold (2000)
Eingefroren war das Grinsen von Mutter Heike, nachdem Svenja über 50m Schmetterling disqualifiziert wurde. Einerseits etwas kleinlich durch das Kampfgericht, andererseits soll es ein Ansporn für Svenja sein, die Schmett-Technik deutlich zu verbessern – der große Bruder hat das auch erfolgreich durchlebt und durchgemacht! 4 Bestzeiten – darauf lässt sich aufbauen!


Paula-Elina Breitung (1997)
5 Starts – 2 Bestzeiten … der kritische Beobachter meint dazu, dass dies das Ergebnis von einer etwas laxen Trainingseinstellung ist, denn Paula hätte deutlich mehr drauf – trotz der 4 Medaillen!


Timo Briem (1994)
Erstaunen bei Timo und Hoffnung auf einen guten Wettkampf, nachdem 100m Freistil Rennen und der neuen Bestzeit in 0:59,20 min. Leider wurde es dann wieder einmal nichts aus der Hoffnung, denn vor allem die 100m Schmett und 200m Lagen, haben nichts mit dem zu tun, was Timo drauf hätte, wenn er mit mehr Selbstbewusstsein seine Rennen angehen würde. Schade!


Jule Brückner (1995)
Verpennt … leider, denn wer immer erst auf der 2ten Bahn bzw. 2ten Hälfte des Rennens beginnt, schnell zu schwimmen, der kann keine Bestzeiten schwimmen. Wie es geht, hat Jule sich selbst über die 50m Freistil bewiesen – guter Start, schnelle erste Bahn und dann ins Ziel gerettet = Bestzeit!


Kevin Freund (1993)
Naja … irgendwie immer wieder dasselbe Lied … wer nur halbherzig trainiert, der bekommt auch nur hin und wieder ein Erfolgserlebnis „geschenkt“, so wie die Bestzeit auf 50m Schmetterling … der Trainer ist gespannt, wann Kevin wieder so trainiert, wie in der Saison 08/09.


Andrea Frick (1993)
Alles richtig gemacht … und der verdiente Lohn für enormen Trainingsehrgeiz, aktives Mitmachen und eine gesunde Einstellung zum Sport. 4 Starts – 4 Bestzeiten – 4 Silbermedaillen! Klasse!


Carina Hengstenberger (2001)
Langsam kommt Carina mit der höheren Trainingsbelastung im Junior Team zurecht, aber immer noch geht sie etwas unkonzentriert in die Rennen. 2 Bestzeiten und eine Silbermedaille.


Alena Hoberland (1995)
Je weniger sie trainiert, desto schneller kann sie schwimmen … ob das mit der eigenen Erwartungshaltung zu tun hat? …. Auf jeden Fall sind 5 Bestzeiten bei 5 Starts und 2 Medaillen eine sehr gute Ausbeute für Alena, die heimlich den X-Bein Start abgeschafft hat. :)


Ferdinand Jäger (1998)
4 Starts – 4 Bestzeiten, aber immer noch viel Potential nach oben. So ein wenig Techniktraining, Startsprungtraining und auch Wendentraining wäre kein Luxus, denn das ist viel Luft nach oben!


Judith Kramer (1995)
Mhhhhhh … es ist immer wieder ein Rätsel, wie eine derartig fleißige und talentierte Schwimmerin ihren Trainer in die Verzweiflung bringen kann. Die Frage aller Fragen lautet: Wann löst sich der Knoten endlich? …. Irgendwann bestimmt! … bald?!? 2 Titel, 1mal Silber und Bronze, obwohl keine Bestzeit … aber meistens nah dran!


Felix Mayer (1985)
Der Kameramann wieder einmal in der AK 5mal unschlagbar. 3 persönliche Bestzeiten und vor allem die 100m F waren nicht von schlechten Eltern!


Sabrina Mayr (1994)
Des war nix … denn 100m bestehen aus 4 Bahnen und bis zur 3ten Wende war alles prima! …. Alles andere – siehe unter Judith Kramer! :) obwohl – 3 Titel und 2 Silbermedaillen …


Daniel Müller (1994)
Echte Freunde kann niemand trennen = siehe Timo Briem! ….. 1 Titel, 2 x Bronze – 1 x Bestzeit …


Franziska Müller (1999)
Was für ein Triumph … endlich wieder ein Sieg gegen Sinja und Mona und das noch über Monas‘ Haus- und Hofstrecke 100m Rücken. --- und warum … weil Franzi die besten 4te Bahn von allen schwimmen kann! 2 Bestzeiten – 1 mal Gold und 2 mal Silber!


Marie Neubauer (2000)
YES SHE CAN … 4 Bestzeiten – 4 mal Gold und einmal Bronze. … und sie trieb Judith über die 100m Brust zu einer guten Zeit vor sich her!


Lisa Neumann (2000)
4 Bestzeiten bei 4 Starts und ordentliche Zeiten!


Lea Obermair (2001)
Alles richtig gemacht … diesmal keine Disqualifikation wegen schlampiger Wenden oder Frühstart … und dabei noch 4 Bestzeiten = 5 mal Gold!


Sinja Obermair (1999)
Wie gewohnt zeigte Sinja über alle Strecken sehr gute Leistungen. Das Niveau von Sinja ist so hoch, dass nicht jede Woche Wunderdinge erwartet werden dürfen – umso erstaunlicher, dass sie wieder 3 persönliche Bestzeiten schwimmen konnte … was fast immer TopTen Rang in der bundesweiten Rangliste bedeutet.


Aron Ohnemus (2001)
Den ersten offiziellen Wettkampf gut erledigt und mit einer Bronzemedaille belohnt!


Lisa Rottenfußer (1999)
3 neue Bestzeiten bei 4 Starts sind aller Ehren wert, auch wenn bei Lisa immer der Eindruck entsteht, dass sie immer ein wenig Reserven mit aus dem Wasser bringt!


Leonie Schmölz (2001)
Das nächste Grinsen – denn mit einer Goldmedaille über 50m Schmetterling und 2 Bronzemedaillen hat Leonie im Vorfeld nicht gerechnet! Klasse!


Tatjana Schmölz (2000)
Zwar langte es nicht zu einer Medaille, aber 4 neue Bestzeiten sind eine prima Leistung.


Valentin Sponer (1999)
Wie schon oben geschrieben – wer professionell Fußball spielt und nur noch ca. 1mal die Woche für das Schwimmtraining Zeit hat, der darf mit 4 „offiziellen“ Bestzeiten, 3 Goldmedaillen, 2 Silber und einer Bronze sehr zufrieden sein, auch wenn es dem Vale sichtbar schwer gefallen ist.


Vincent Sponer (1997)
Und es geht immer weiter. Vincent zeigte 4 tolle Rennen, erzielte 4 Bestzeiten und plädierte beim Abendessen für die Einführung des Körpergrößen – und Gewichtsquotienten, denn das die anderen Jungs genauso „jung“ wie er sind, das glaubt man nur nach der Vorlage der Geburtsurkunde. … aber der Tag wird kommen … 2x Silber und einmal Bronze sind eine gute Ausbeute.


Daniela Sterr (1994)
Evtl. liegt es daran, dass Tokyo Hotel – Ihre Lieblingsbad – aktuell auch keine echten Hits landet, denn Dani schwimmt aktuell auch nicht mehr in ihren persönlichen Charts … leider! … das dabei trotzdem 2 Gold-, eine Silber- und eine Bronze-Medaille herauskommen, sollte dies nicht verdecken.


Corinna Stiegeler (1999)
Durchwachsen war das, was Coco in Dachau zeigte. Gut gestartet mit neuer BZ über 100m Freistil und dann ging es auf und ab. 2 Bestzeiten und eine Silbermedaille waren die Ausbeute!


Patricia Stiegeler (1997)
Mit einem großen Grinsen verließ Patty das Bad, was aber mehr an Ihrem Naturell liegt, weniger an vielen Bestzeiten. Bronze über 50m Schmett und eine tolle BZ über 200m Lagen … viel mehr war nicht drin.


Laura Weinfurtner (1998)
Laura zeigte gute Leistungen und konnte so 3 neue Bestzeiten schwimmen.


Lena Weiß (1997)
Da staunte der Trainer nicht schlecht, denn 4 neue Bestzeiten hatte er nicht erwarten können, nachdem Lena in den letzten Wochen eher mäßig im Training überzeuge konnte … evtl. ist das, das Geheimnis! :)


Mona Weiß (1999)
2 mal Gold, Silber und Bronze , 4 neue Bestzeiten … und das im verkehrten Badeanzug … aber „NOBODY IS PERFECT!" :) --- die 50m Schmett waren sehr sehenswert und technisch enorm verbessert!


Kilian Werner (1998)
Joooo … zwar ist der Kili immer noch ein Talent, aber irgendwie merkt man schon, dass er ziemlich unregelmäßig ins Training kommt. – siehe Valentin Sponer …. Allerdings ist die Woche mit Fußball, Turnen und Schwimmen auch ziemlich voll … und dafür waren 4 Bestzeiten und 2 Bronzemedaillen ganz ordentlich!



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