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Mitteilungen Abt. Wasserball

Auf dieser Seite sind alle veröffentlichten Berichte der Abt. Wasserball zu finden. Einen Überblick kann man sich auf dieser Seite verschaffen.

Jugendwasserball-Team

veröffentlicht um 10.09.2014, 08:52 von Renate Hengstenberger   [ aktualisiert: 10.09.2014, 08:54 ]


Big Point im Lokalderby

veröffentlicht um 21.02.2014, 09:19 von Felix Mayer

„Das war ein Big Point. Wir sind wieder dick im Geschäft“, so kommentierte Thorsten Schulz, Trainer der Fürstenfeldbrucker Wasserballer das Derby am Freitagabend. Gegen den Lokalrivalen SG Stadtwerke München II gewannen die Wasserratten nach starker Leistung mit 14:8 (4:3, 4:2, 1:2, 5:1). Durch den Sieg gegen den direkten Rivalen konnten die Brucker die Niederlage gegen Memmingen vor zwei Wochen kompensieren.

Am Freitagabend entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Spiel auf hohem Niveau. Beide Mannschaften kämpften mit hohem körperlichen Einsatz um jeden Ball. Das erste Tor erzielten aber die Münchner, bereits nach 41 Sekunden. Nach drei Minuten hatten die Brucker das Spiel gedreht, führten mit 2:1 Toren. Dabei konzentrierten sich die Kreisstädter insbesondere auf ein ruhiges Centerspiel. Mit Erfolg. Immer wieder konnten sie Sven Kesberger in guten Situationen anspielen. „Sven ist ein Spieler, der in unserer Liga von niemandem gehalten werden kann. Zumindest wenn wir ihn richtig anspielen und nicht so, wie gegen Memmingen“, sagt Schulz. Am Freitag erzielte der 37-jährige Kesberger sieben Treffer.

Zur Pause führten die Brucker verdient mit 8:5. Eine Vorentscheidung war dies indes nicht, denn schon im dritten Viertel konnten die Münchner wieder auf 7:9 verkürzen. „In der Situation hat mein Team wirklich klasse gearbeitet. Wir sind nicht nervös geworden, sondern haben einfach weiter unser Spiel durchgezogen“, findet Schulz.

Der Schlüssel zum Sieg war dabei auch die kompakte Defensive. „Wir haben in der Centerverteidigung gut gestanden und dann exzellent als Mannschaft gespielt. Jeder hat dem Mitspieler sofort geholfen“, erläutert Schulz. Dazu habe der Block gegen die Münchner Rückraumschützen „gut gestanden“, so Schulz. Und wenn ein Schuss den Block passierte, dann wartete im Tor noch Axel Steinbach, der zahlreiche Schüsse parierte und die Münchner mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr zur Verzweiflung trieb. „Im Center hat München ab dem dritten Viertel keine Schnitte mehr gesehen. Darum mussten sie es aus der Distanz versuchen, haben aber schnell bemerkt, dass gegen Axel da nicht viel zu holen ist“, sagt Schulz. Nur drei Treffer gelangen den Münchnern in den 16 Spielminuten nach der Halbzeitpause.

Am Ende waren die Brucker ihren Gegnern auch konditionell überlegen, erzielten mehrere Kontertore und gewannen verdient deutlich mit 14:8. In der Tabelle bedeutet das, dass sich die direkten Konkurrenten aus Memmingen, München und Fürstenfeldbruck nun jeweils gegenseitig die Punkte abgenommen haben. „Mit zwei Siegen gegen Memmingen und München im Sommer können wir unser Saisonziel nun wieder aus eigener Kraft erreichen“, sagt Schulz.

Ein besonderes Lob machte der Trainer neben dem überragenden Kesberger Jugendspieler Mark Gastgeb, der mit einem sehenswerten Fernschuss in den Winkel das 7:4 erzielte. Die nächsten Spiele bestreiten die Brucker Ende März. Dann treffen sie in Nürnberg und Weiden auf die beiden Mannschaften, die in den vergangenen Jahren den Rest der Liga nach Belieben dominierten. „Punkte sind da eher nicht eingeplant“, sagt Schulz.

SVFW: Steinbach, Gastgeb (1), Szerdahelyi (2), Knall (1), Kautz, Müller (1), Tomac, Satzger, Kesberger (7), Bews, Knöllinger, Hillmeier, Strecker (2)

Generös im Abschluss

veröffentlicht um 11.02.2014, 00:36 von Felix Mayer

Die Fürstenfeldbrucker Wasserballer blicken auf ein nur teilweise erfolgreiches Wochenende zurück. Gegen Delfin Ingolstadt gewannen die Amperstädter am Samstag souverän mit 18:8 (5:1, 4:2, 4:2, 5:3), tags darauf verloren sie beim TV Memmingen mit 9:10 (2:4, 2:1, 1:3, 4:2).

Gegen Tabellenschlusslicht Ingolstadt übernahmen die Brucker von Beginn an die Initiative. „Wir haben bereits nach dem ersten Viertel deutlich geführt. Insgesamt hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass da irgendwas schiefgehen könnte“, sagt Trainer Thorsten Schulz. Zu dominant agierten die Brucker. Als kleiner Kritikpunkt blieb höchstens die Chancenverwertung. Gleich mehrfach scheiterten die Gastgeber aus guten Positionen an Ingolstadts Trainer Johannes Hägeler, der in Ermangelung eines Keepers zwischen den Pfosten stand. „Das war schon unfassbar, wie wir den immer wieder so angeschossen haben, dass er nicht mehr ausweichen konnte“, sagt Schulz. Wie es besser geht, zeigte Routinier Günther Knall, der acht Treffer beisteuerte. Dank des ungefährdeten Spielverlaufs konnten die beiden 15-jährigen Josef Sandor und Onno Borgel ihr Debüt in der Herrenmannschaft geben. „Man hat ihn eine gewisse Nervosität angemerkt, insgesamt haben sie das aber recht gut gelöst“, so Schulz.

Ein deutlich schwererer Gegner wartete am Sonntag. Memmingen hatte vor der Saison erstmals nach zehn Jahren wieder eine Mannschaft für die Oberliga gemeldet. Zuvor hatte ein Teil des Teams mit Ulm in der zweiten Liga gespielt. Diese Erfahrung machte sich anfangs bemerkbar. Insbesondere beim Umschalten von Abwehr auf Angriff reagierten die Allgäu-Schwaben deutlich schneller als die Brucker. Hätte Torwart Axel Steinbach nicht mehrere ausgezeichnete Paraden gezeigt, wäre der Rückstand nach dem ersten Viertel deutlicher als nur 2:4 gewesen. So kämpften sich die Brucker zurück ins Spiel, beschleunigten nun ihrerseits die Partie und hatten mit zunehmender Spieldauer konditionelle Vorteile. „Die Memminger sind immer platter geworden, konnten hintenraus unser Tempo nicht mehr halten. Umso schlimmer, dass wir nicht gewonnen haben“, ärgert sich Schulz. Für den Trainer lag das vor allem an zwei Aspekten: zum einen den vermeidbaren Gegentoren. „Wir haben insgesamt sehr gut und aufmerksam verteidigt. Aber dann waren da auch wieder Situationen dabei, wo wir völlige Aussetzer haben“, so Schulz. Zum anderen gingen die Wasserratten in der Offensive mit ihren Chancen erneut allzu generös um. „Memmingen hat allenfalls einen Mittelklasse-Torwart. Wir haben es mit unseren Schüssen aber geschafft, dass der Kollege richtig gut aussah“, sagt Schulz. Dazu kam das schwache Überzahlspiel, eigentlich ein regelmäßiger Trainingsinhalt. Von elf Überzahlsituationen konnten die Brucker gerade mal drei zu Toren nutzen. Zu wenig, um in Memmingen zu bestehen. „Die Niederlage ist ziemlich ärgerlich, wirft uns aber nicht völlig zurück“, bilanziert Schulz. Nun müsse das Team eben das nächste Spiel gewinnen. Am Freitag den 14. Februar. Das Lokalderby gegen die SG Stadtwerke München II. Am Valentinstag.


SVFW: Steinbach, Sammer (1/0), S. Isanovic (1/-), Knall (8/-), Kautz (2/1), Satzger, Gastgeb, Szerdahelyi (5/2), Bews, Tomac, Isanovic D., Sandor, Borgel, Hillmeier (1/0), Heusmann (-/1), Kesberger (-/5), Strecker

Oben festsetzen

veröffentlicht um 11.02.2014, 00:35 von Felix Mayer

Es ist erst der zweite Spieltag und doch schon ein ganz wichtiger. Am Wochenende spielen die Wasserballer der Fürstenfeldbrucker Wasserratten gegen Delfin Ingolstadt (Samstag, 13:30 Uhr, Anton-Fingerle Schulzentrum München Giesing) und Memmingen (Sonntag, 17 Uhr, Memmingen). „Die Spiele werden sicherlich zeigen, wohin die Reise in diesem Jahr geht“, sagt Trainer Thorsten Schulz. Ziel sei, beide Partien zu gewinnen.

Dabei ist vor allem das Spiel gegen Ingolstadt am Samstag eine Pflichtaufgabe. „Ingolstadt ist die vermeintlich schwächste Mannschaft der Liga. Gegen die musst du gewinnen, um oben dranzubleiben“, so Schulz. Doch der Trainer warnt gleichzeitig auch vor den Schanzern. Denn in dem engen Becken in Giesing, das nur vier Bahnen hat, könnte auch das Spiel gegen die Donaustädter eng werden. Deswegen erwartet Schulz von seiner Mannschaft eine „ruhige und konzentrierte Leistung. Wir dürfen keine Hektik aufkommen lassen“, erklärt Schulz. Zu Einsatzzeiten sollen am Samstag auch die Jugendspieler kommen. Der 15-jährige Damir Isanovic debütierte bereits in der ersten Mannschaft, die gleichaltrigen Onno Borgel und Josef Sandor sollen bald folgen, vielleicht schon gegen Ingolstadt.

Deutlich schwerer könnte das Spiel am Sonntag in Memmingen werden. Seit dieser Saison haben die Allgäu-Schwaben wieder eine Mannschaft in der Oberliga. „Ein Teil des Teams hat in den vergangenen Jahren mit Ulm in der Zweiten Bundesliga gespielt“, sagt Schulz und ergänzt: „Allerdings mit eher mäßigem Erfolg.“ Wie genau Memmingen besetzt ist, wissen die Brucker nicht. Aus Erfahrung weiß Schulz nur, „dass die Spiele bei denen immer ziemlich heiß und emotionsgeladen waren.“ Die Anweisung für die Wasserratten lautet also erneut: Ruhe bewahren. Dabei müssen die Brucker am Sonntag auf mehrere Leistungsträger verzichten. Günter Knall und Sven Kesberger reisen nicht mit ins Allgäu, Centerverteidiger André Chripunow laboriert noch an einer Leistenzerrung. Ein Einsatz entscheidet sich erst in der letzten Minute.

Das Saisonziel der Brucker ist ehrgeizig definiert. Hinter den überragenden Teams aus Nürnberg und Weiden wollen sie erneut Dritter in der Liga mit sieben Mannschaften werden. Dafür müssen Siege her. Am Wochenende am besten gleich zwei weitere.


SVFW: Steinbach, Sammer, Szerdahelyi, Satzger, Schulz, Hillmeier, Kautz, D. Isanovic, S. Isanovic, Bews, Kesberger, Knall, Sandor, Gastgeb, Tomac

Verschmerzbare Niederlage

veröffentlicht um 11.02.2014, 00:35 von Felix Mayer

Die Fürstenfeldbrucker Wasserballer sind in der zweiten Runde des Süddeutschen Pokals ausgeschieden. Gegen Zweitligist WSV Ludwigshafen verloren die Wasserratten nach exzellenter Leistung mit 12:22 (2:4, 3:3, 2:8, 5:7).

„Wir haben heute insgesamt ein klasse Spiel gemacht und so den klaren Favoriten zeitweise ganz schön ins Schwitzen gebracht“, sagt Trainer Wolfgang Sammer. Tatsächlich präsentierten sich die Brucker insbesondere in den ersten beiden Vierteln als starker Gegner für den Titelträger von 2011. In der Abwehr und im Umschalten von Offensive auf Defensive waren die Brucker sehr aufmerksam, spielten dazu im Angriff sehr diszipliniert und geduldig. „Wir hatten kaum leichte Ballverluste, haben sehr routiniert und abgebrüht gespielt“, findet Sammer. Als Garant für Tore diente einmal mehr Center Sven Kesberger, der sich immer wieder vor dem gegnerischen Kasten durchsetzen konnte und vier Treffer erzielte.

Zur Halbzeit führten die Gäste nur mit zwei Toren. „Das war eine riesen Leistung bis dahin. Leider ist uns dann im dritten Viertel völlig der Faden gerissen“, sagt Sammer. Zwar bestand der Unterschied nur in Nuancen, doch die nutzte das höherklassige Gästeteam dann gnadenlos aus. Ein falsch oder nicht energisch genug postierter Block, kurze Abstimmungsprobleme in der Rückwärtsbewegung und Überzahlsituationen. In dieser Phase kippte das Spiel deutlich auf die Seite des Favoriten, während die Brucker im Angriff zu nervös agierten. „Wir haben den Ball zu oft zu früh hergegeben, anstatt in Ruhe unserer Angriffszeit auszuspielen und auf die klare Chance zu warten“, sagt Spieler Christian Bews. Mit 2:8 verloren die Brucker das dritte Viertel und in dieser Phase auch das Spiel. Zwar kämpften die Kreisstädter auch im Schlussabschnitt wacker mit, doch der Rückstand war nicht mehr aufzuholen. Trotzdem können die Wasserratten mit der Niederlage gut leben. „Die Leistungsunterschiede zwischen Oberliga und zweiter Liga sind gigantisch. Aber heute war ein Klassenunterschied nur im dritten Viertel zu sehen“, sagt Sammer.

Mit ihrer Leistung fühlen sich die Brucker gewappnet für die kommenden Aufgaben in der Oberliga. Am 1. Februar empfangen sie den SC Delfin Ingolstadt, tags darauf fahren sie nach Memmingen. „Wenn wir erneut so auftreten, dann werden wir aus diesen Spielen zwei Siege holen“, sagt Bews.


SVFW: Steinbach, Bews, Satzger (2), Knall (2), Kesberger (4), Szerdahelyi (2), Kautz (2), Gastgeb, Knöllinger, Tomac, Isanovic, Sammer

Tabellenführer

veröffentlicht um 17.01.2014, 07:02 von Felix Mayer

Die Fürstenfeldbrucker Wasserballer haben ihre Auftaktpartie in der Oberliga gewonnen. In Augsburg setzten sie sich mit 13:11 (0:2; 2:2; 8:6;3:1) durch. Damit führen die Wasserratten zum Saisonstart die Tabelle an.

„Das war eine schwere Geburt“, sagte Trainer Thorsten Schulz nach der Partie und atmete erstmal tief aus. Tatsächlich waren die Schwaben, die erstmals seit fünf Jahren wieder eine Mannschaft für die Liga meldeten, ein ebenbürtiger Gegner. „Augsburg hat eine ziemlich erfahrene Truppe. Die spielen unheimlich clever“, sagt Schulz. Eine Spielweise, mit der die verjüngte Wasserratten-Mannschaft zunächst nicht zurechtkam. Nach dem ersten Viertel lagen die Gäste mit 0:2 in Rückstand. Dabei hatten die Brucker eigentlich die deutlich klareren Chancen, die aber ungenutzt blieben. Auch im zweiten Viertel fanden die Kreisstädter nicht ins Spiel. „Wir hatten insgesamt zu wenig Spannung im Spiel, haben uns von der Spielweise der Augsburger einlullen lassen“, sagt Center Clemens Satzger. So gingen sie mit einem 2:4 Rückstand in die Halbzeitpause, in der Schulz deutliche Worte fand. Mit Erfolg. Seine Mannschaft begann nun, konzentrierter und aggressiver zu spielen, die schwimmerischen Vorteile zu nutzen. Mit 8:6 gewannen die Wasserratten das dritte Viertel. „Eigentlich hätten wir zu diesem Zeitpunkt schon deutlich in Führung liegen müssen“, sagt Schulz. Doch in der Defensive bestraften die Augsburger die Fehler der Brucker gnadenlos. „Die haben ihre ganze Erfahrung ausgespielt und den ein oder anderen von uns damit immer wieder überrascht“, sagt Satzger. Erst im letzten Spielabschnitt konnten die Wasserratten die Partie endgültig drehen. Auch, weil Center Sven Kesberger mehr und mehr aufdrehte. In den ersten beiden Vierteln hatten die Schiedsrichter zahlreiche und für Schulz „teilweise kaum verständliche“ Stürmerfouls gegen Kesberger gepfiffen. Gegen Ende des Spiels war der Center dann der entscheidende Mann, auch weil seine Mitspieler ihn nun besser ins Spiel brachten. Kesberger erzielte insgesamt fünf der dreizehn Wasserratten-Treffer. „Dass wir so ein Spiel gewinnen, ist auch Ausdruck eines Prozesses. Wir haben uns nach schlechtem wirklich reingekämpft in diese Partie und die Konzentration deutlich steigern können. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind mit unserem Team“, sagt Schulz. Noch vor einem Jahr hätte die Mannschaft so ein Spiel möglicherweise verloren, so Schulz.

Die nächste Partie wartet auf die Brucker bereits am Samstag (Anton Fingerle Schwimmhalle, Giesing, 16 Uhr). Dann empfangen sie in der zweiten Runde des Süddeutschen Pokals den WSV Ludwigshafen. Die Baden-Württemberger belegen in der zweiten Liga derzeit Rang zwei. „Ludwigshafen ist als ambitionierter Zweitligist sicherlich eine ganz andere Gewichtsklasse als Augsburg. Ich sehe uns in dem Spiel eher als Außenseiter“, sagt Schulz. Trotzdem wollen die Brucker alles versuchen. Denn in der Vergangenheit haben sie sich nicht nur einmal als Überraschungsteam im Pokal erwiesen.

Die nächsten Oberligaspiele folgen dann am ersten Februarwochenende. In München gegen Ingolstadt und in Memmingen.

SVFW: Steinbach, Sammer, Satzger (3), Szerdahelyi (1), Knöllinger, Gastgeb, Hillmeier, Kesberger (5), Kautz (3), Müller, Tomac, Chripunow (1)

Kampf um die Tabellenführung

veröffentlicht um 17.01.2014, 07:01 von Felix Mayer

Am Mittwochabend starten die Fürstenfeldbrucker Wasserballer in die Oberliga-Saison. Um 20:45 Uhr treffen sie im Augsburger Spickelbad auf den SV Augsburg. Mit einer Prognose tut sich Trainer Thorsten Schulz schwer: „Wir wissen kaum etwas, wie die Mannschaft der Augsburger aussieht. Das werden wir dann heute Abend erfahren“, sagt Schulz.

Vor rund fünf Jahren hatte der SVA, einst Erstligist, sein Team von der Oberliga abgemeldet. Ein Jugendteam gab es nicht. Durchaus überraschend meldeten die Schwaben für diese Saison, sehr zur Freude der Brucker. „In den letzten Jahren war die Liga mit nur fünf Teams recht übersichtlich besetzt“, sagt Center Clemens Satzger. Dazu kommt, dass in vielen Begegnungen die Spannung fehlte. Nürnberg und Weiden II, die Nachwuchsmannschaft des Erstligisten, dominierten, Ingolstadt, München II und die Wasserratten kämpften um die Plätze drei bis fünf. „Für uns ging es darum, best of the rest zu sein“, sagt Schulz. Das gelang. In den vergangenen beiden Jahren wurden die Kreisstädter jeweils Dritter. In diesem Jahr verspricht die Oberliga mehr Spannung. Zum einen, weil neben Augsburg mit Memmingen ein weiteres neues Team hinzukommt. „Augsburg und Memmingen dürften in etwa das Niveau von uns und München II haben. Das werden spannende Spiele“, freut sich Satzger. Zum anderen, weil der SV Weiden einen Umbruch in seinem Erstliga-Team vornimmt. „Viele der jungen Spieler rücken jetzt in die erste Mannschaft auf. Die Zweite wird sich dadurch nochmals verjüngen“, erklärt Schulz. So könnten die Weidener nun durchaus auf Augenhöhe agieren.

Die Wasserratten wollen in diesem Jahr den eigenen Umbruch weiter vorantreiben. In der vergangenen Saison etablierten sich Nachwuchsspieler wie Markus Hillmeier und Mark Gastgeb in der ersten Mannschaft. In diesem Jahr soll das auch Daniel Müller und Philipp Tomac gelingen. „Beide haben das Zeug schon bald zu den Leistungsträgern zu gehören“, sagt Satzger. Der Mammendorfer Müller könne schon in diesem Jahr die wichtige Centerposition übernehmen. Und damit in die großen Fußstapfen von Wasserratten-Legende Sven Kesberger und Günther Knall treten. Außerdem sollen Timo Briem, Damir Isanovic, Josef Sandor und Onno Borgel an die erste Mannschaft rangeführt werden. „Wir sind in einem Umbruchsprozess. Das beinhaltet auch, dass die Möglichkeit besteht, Spiele zu verlieren, weil die Erfahrung fehlt“, erklärt Schulz.

Auch im Trainerteam gibt es eine Veränderung. In der vergangenen Saison kümmerte sich Fabian Kautz allein um das Team. Das kann der Schöngeisinger in der kommenden Saison nicht mehr. Deswegen gründeten die Wasserratten ein Trainerteam, bestehend aus gleich fünf Trainern. Neben Schulz, Kautz und Satzger engagieren sich Wolfgang Sammer und Imre Szerdahelyi. „Mancher sagt wir haben jetzt mehr Trainer als Spieler“, lacht Kautz. Vor allem die Rückkehr von Szerdahelyi hebt Schulz hervor. Der Mittvierziger hat einst mehr als zehn Jahre in der Bundesliga für Würzburg und Cannstatt gespielt, danach zwei Jahre in der Oberliga für die Brucker. „Mit seiner ruhigen und überlegten Spielweise tut Imi uns sehr gut“, so Schulz. Das zeigte sich bereits im ersten Saisonspiel. Im November bezwangen die Brucker in der ersten Runde des Süddeutschen Pokals den VfL Kirchheim/Teck mit 13:10.

Gegen Augsburg am Mittwochabend wird nahezu die komplette Stammmannschaft dabei sein. Doch eine Prognose fällt Schulz schwer. „Wir haben gehört, dass Augsburg – sagen wir mal so – mit einer ziemlich erfahrenen Truppe an den Start geht“, erklärt Schulz. Genaueres wisse er nicht. Ein Rezept könnte somit sein, die Schwaben in Bewegung zu halten, das Spiel schnell zu machen, aber nicht hektisch. „Wir werden einfach unser Spiel machen. Kontern, aber auch sauber, ruhig und überlegt aus dem Positionsspiel kommend“, sagt Schulz. Wenn das gelingt, ist er sich sicher, dass die Wasserratten die Tabellenführung übernehmen, zum ersten Mal seit mehreren Jahren. Es ist die erste Partie der Oberligasaison.

SVFW: Steinbach, Szerdahelyi, Sammer, Chripunow, Hillmeier, Knöllinger, Tomac, Müller, Kautz, Bews, Kesberger, Schulz, Satzger

Wildromantisch gegen Ingolstadt

veröffentlicht um 19.06.2013, 06:37 von Felix Mayer

Die Fürstenfeldbrucker Wasserballer bestreiten am Mittwochabend ihr erstes von vier Heimspielen in diesem Sommer. Im Freibad der AmperOase treffen sie auf den Tabellennachbarn SV Delphin Ingolstadt (20:15 Uhr, Eintritt frei). Center Clemens Satzger freut sich vor dem Spiel vor allem über die Wetterprognose: „Wir werden nach dem ganzen Regen endlich mal wieder die Sonne sehen. Das sollte den ein oder anderen Zuschauer ins Freibad locken.“ 

Für die Mannschaft ist das erste Heimspiel zugleich das wichtigste. Die Donaustädter stehen als Fünfter in der Tabelle nur einen Platz hinter den Wasserratten, sind punktgleich. Mit einem Sieg können die Brucker dank des besseren Torverhältnisses sogar an Lokalrivale SG Stadtwerke München vorbeispringen. „Wenn wir gegen Ingolstadt gewinnen, werden wir sehr wahrscheinlich im letzten Saisonspiel gegen München ein echtes Endspiel um den dritten Platz haben“, erklärt Satzger.

Dabei dürften die Kreisstädter leichter Favorit sein. Das Hinspiel in Ingolstadt gewannen die Wasserratten mit 12:11. „Das war ein absoluter Krimi“, weiß Satzger. Ohne Torwart Tom Heichel hatten die Brucker bereits mit fünf Toren zurückgelegen, ehe sie das Spiel drehten. Auch im Bayerischen Pokal behielten sie in Ingolstadt die Oberhand, gewannen 6:4. Am Mittwochabend sind außer Christian Bews alle Leistungsträger dabei, inklusive Tormann Heichel. „Wir haben zuletzt intensiv trainiert, die Fitness sollte unser Vorteil sein“, sagt Satzger. Die Wasserratten setzten auf Konter, zumal die Ingolstädter gerade im Umschalten auf Defensive in den bisherigen Spielen anfällig waren. Wenn dann noch Torwart Heichel zu Hochform aufläuft und die Sonne eine beinahe wildromantische Stimmung in die AmperOase zaubert, steht einem perfekten Wasserballabend nichts im Weg.

SVFW: Heichel, Sammer, Satzger, Chripunow, Gastgeb, Hillmeier, Kautz, Vogler, Knöllinger, Heusmann, Bär, Mayer, Knall

Anstrengender Sonntag

veröffentlicht um 19.06.2013, 06:36 von Felix Mayer

Die Fürstenfeldbrucker Wasserballer haben bei dem Turnier um den Bayerischen Wasserballpokal den dritten Platz erreicht. Es siegte die zweite Mannschaft von Erstligist SV Weiden, vor dem 1. FC Nürnberg Schwimmen. Vierter wurde Delfin Ingolstadt, vor der außer Konkurrenz teilnehmenden Mannschaft der Münchner Universitäten. 

Erstmals wurde der Pokal in Turnierform und an einem Tag ausgespielt. Für die Mannschaften bedeutete das: gleich vier Partien an einem Tag – freilich mit etwas verkürzter Spielzeit. „Es war trotzdem ein ziemlich anstrengender Tag, aber wir sind mit unserem Abschneiden insgesamt recht zufrieden“, sagt Center Clemens Satzger. Nach Niederlagen gegen den späteren Sieger Weiden, mit 6:11 (1:2, 1:5, 2:2, 2:2), und Nürnberg, mit 3:14 (2:3, 0:4, 1:3, 0:4) siegten die Brucker gegen Uni München mit 11:1 (5:0, 2:0, 1:0, 3:1) und Ingolstadt mit 6:4 (2:0, 1:0, 2:2, 1:2).

„Dass wir gegen Weiden und Nürnberg nichts holen können, war uns im Grunde schon vor den Spielen klar“, sagt Trainer Fabian Kautz. Weiden II ist die Nachwuchsmannschaft des Erstligisten. „Die sind technisch, taktisch und auch schwimmerisch auf einem ganz anderen Niveau“, sagt Satzger. Kein Wunder, bei fünf Trainingseinheiten pro Woche. Mit der 6:11-Niederlage kann Kautz deswegen gut leben. „Außer dem zweiten Viertel, wo es uns so ein bisschen nass reingegangen ist, haben wir das sehr gut gemacht. Vor allem ist es uns immer wieder gelungen die Konter von Weiden zu verhindern“, so Kautz. Unzufrieden ist er dagegen mit der 4:13-Niederlage gegen Nürnberg, die deutlich zu hoch ausgefallen sei. Vor allem, weil die Wasserratten im eigenen Angriff zu unkonzentriert spielten. „Wir haben eigentlich super gekontert, hatten vorne Überzahlsituationen und spielen dann den letzten Pass völlig blind zum Gegner. Fünf Sekunden später war der Ball dann im Tor. Leider bei uns“, sagt Kautz. Deutlich verbessert präsentierte sich die Mannschaft gegen die Universität München. Und spielte endlich ihre Konter zu Ende. Beim 11:1-Sieg gelangen reihenweise Treffer aus dem schnellen Gegenstoß. Ebenso wie gegen Ingolstadt. Der Oberliga-Tabellennachbar wurde beim 6:4 „eigentlich relativ klar beherrscht“, sagt Satzger. Taktisch zeigten sich die Brucker reif, konditionell deutlich überlegen. „Das Spiel gegen Ingolstadt war für uns das Highlight des Tages. Mit der Leistung können wir sehr zufrieden sein“, so Kautz. Dass die Niederlage für Ingolstadt nicht noch deutlicher ausfiel, lag deren Torwart und der Chancenverwertung der Kreisstädter, die zahlreiche erstklassige Möglichkeiten nicht nutzten.

„Insgesamt waren das gute Spiele von meiner Mannschaft. Wir haben das, was wir im Training üben, größtenteils umgesetzt“, bilanziert Kautz. Bester Torschütze für die Wasserratten war Center Clemens Satzger mit sieben Treffern. Ein Ausrufezeichen setzte Jugendspieler Markus Hillmeier, der zweimal traf. Das nächste Spiel bestreiten die Wasserratten am 07. April. Auswärts bei SV Weiden.

SVFW: Heichel, Satzger (7), Vogler, Gastgeb, Kautz (5), Leibold, Bews (5), Hillmeier (2), Chripunow (2), Knall (3), Sammer (2)

Wasserratten verabschieden sich mit Sensation

veröffentlicht um 19.06.2013, 06:35 von Felix Mayer

Ein Paukenschlag zum Saisonabschluss. Die Wasserballmannschaft der Fürstenfeldbrucker Wasserratten hat am Freitagabend das Derby gegen die SG Stadtwerke München mit 8:5 gewonnen. Tags darauf verloren die Brucker gegen Tabellenführer 1. FC Nürnberg mit 3:13. Trotzdem zieht Trainer Thorsten Schulz eine positive Bilanz. „Wir haben uns an diesem Wochenende alles in allem sehr gut verkauft“, sagt Schulz. 

Insbesondere nach dem Sieg gegen den Lokalrivalen zeigte sich Schulz begeistert. Zumal die Brucker nur als Außenseiter ins Spiel gegangen waren, da Leistungsträger fehlten. Günther Knall und Wolfgang Sammer beruflich, Sven Kesberger aus gesundheitlichen Gründen und Felix Mayer und Daniel Müller, weil sie lieber für einen Schwimmwettkampf aufbauten. München dagegen erschien komplett. „Vor dem Spiel hat der ein oder andere Münchner nur noch über die Höhe des Sieges gesprochen“, sagt Schulz. Doch das Spiel entwickelte sich anders. Zwar führten die Münchner noch zur Halbzeit mit 5:3, doch in den folgenden zwei Vierteln gelang ihnen kein weiterer Treffer. Vor allem, weil Wasserratten-Schlussmann Tom Heichel einmal mehr über sich hinauswuchs. Der über die gesamte Saison beste Spieler der Brucker hielt mehrere sogenannte unhaltbare Bälle, verunsicherte dadurch die jungen Spieler der Gäste. „Am Ende haben die sich kaum noch getraut aufs Tor zu werfen, so voll hatten sie die Hose“, sagt Schulz. Seine Mannschaft dagegen zeigte sich konzentrierter im Abschluss und in der Abwehrarbeit. Trotzdem mussten sie lange zittern. Erst in der letzten Spielminute konnte Centerverteidiger André Chripunow mit seinem Tor zum 8:5 das Spiel endgültig entscheiden. Freilich anders, als die Münchner es erwartet hatten. So zeigte sich nach Abpfiff ein sehr gegensätzliches Bild. Während die Favoriten kopfschüttelnd das Wasser verließen, sprangen die Ersatzspieler der Brucker ins Beck und feierten ihren Tormann. „Nur fünf Gegentore zu bekommen ist schon eine reife Leistung. Von unserem Tormann, aber sicherlich auch der gesamten Abwehr“, sagt Schulz.

Wenig Chancen hatten die Brucker dann am Samstag. Mit dem 1. FC Nürnberg gastierte der ungeschlagene Tabellenführer in der AmperOase. Das Hinspiel verloren die Brucker mit 2:15. Doch am Samstag starten die Wasserratten überraschend gut. Nach dem ersten Viertel stand es 2:2, zur Pause nur 3:5. „Wir haben Anfangs bärenstark gespielt“, sagt Schulz. Freilich auch, weil Heichel erneut gut aufgelegt war. Doch im dritten Viertel war dann auch der der reaktionsschnelle Wasserratten Torwart machtlos. Mit 0:6 verlor seine Mannschaft das Viertel – die Entscheidung. „Im dritten Viertel hat Nürnberg hervorragend gekontert und unseren Offensivspielern sind mehr und mehr die Kräfte ausgegangen“, sagt Schulz. Denn während die Nürnberger immer wieder wechseln konnten, mussten in Fabian Kautz und Clemens Satzger die wichtigsten Angreifer der Brucker auf eine Pause verzichten. Mit dem 3:13 kann Schulz trotzdem gut leben. „Gegen Nürnberg kann man schon verlieren, auch in der Höhe. Das ist ein exzellenter Gegner, der auch andere deutsche Oberligen dominieren würde“, sagt Schulz. Ein Sonderlob vom Trainer erhielten die Jugendspieler, Philip Dressler, Markus Hillmeier und Mark Gastgeb. Besonders in der Defensivbewegung hätten sie große Fortschritte gemacht, sagt Schulz. Dressler erzielte außerdem ein Tor. Durch die Ergebnisse vom Wochenende schließen die Wasserratten die Saison auf dem fünften Platz ab. Punktgleich mit dem SV Würzburg 05 II. „Und das ist immerhin die Nachwuchsmannschaft eines Erstligisten“, sagt Schulz.

SVFW: Heichel, Satzger (3/1), Kautz (3,1), Dressler (-/1), Vogler (1/-), Hillmeier, Gastgeb, Schulz, Chripunow (1/-)

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