Oben festsetzen

veröffentlicht um 11.02.2014, 00:35 von Felix Mayer
Es ist erst der zweite Spieltag und doch schon ein ganz wichtiger. Am Wochenende spielen die Wasserballer der Fürstenfeldbrucker Wasserratten gegen Delfin Ingolstadt (Samstag, 13:30 Uhr, Anton-Fingerle Schulzentrum München Giesing) und Memmingen (Sonntag, 17 Uhr, Memmingen). „Die Spiele werden sicherlich zeigen, wohin die Reise in diesem Jahr geht“, sagt Trainer Thorsten Schulz. Ziel sei, beide Partien zu gewinnen.

Dabei ist vor allem das Spiel gegen Ingolstadt am Samstag eine Pflichtaufgabe. „Ingolstadt ist die vermeintlich schwächste Mannschaft der Liga. Gegen die musst du gewinnen, um oben dranzubleiben“, so Schulz. Doch der Trainer warnt gleichzeitig auch vor den Schanzern. Denn in dem engen Becken in Giesing, das nur vier Bahnen hat, könnte auch das Spiel gegen die Donaustädter eng werden. Deswegen erwartet Schulz von seiner Mannschaft eine „ruhige und konzentrierte Leistung. Wir dürfen keine Hektik aufkommen lassen“, erklärt Schulz. Zu Einsatzzeiten sollen am Samstag auch die Jugendspieler kommen. Der 15-jährige Damir Isanovic debütierte bereits in der ersten Mannschaft, die gleichaltrigen Onno Borgel und Josef Sandor sollen bald folgen, vielleicht schon gegen Ingolstadt.

Deutlich schwerer könnte das Spiel am Sonntag in Memmingen werden. Seit dieser Saison haben die Allgäu-Schwaben wieder eine Mannschaft in der Oberliga. „Ein Teil des Teams hat in den vergangenen Jahren mit Ulm in der Zweiten Bundesliga gespielt“, sagt Schulz und ergänzt: „Allerdings mit eher mäßigem Erfolg.“ Wie genau Memmingen besetzt ist, wissen die Brucker nicht. Aus Erfahrung weiß Schulz nur, „dass die Spiele bei denen immer ziemlich heiß und emotionsgeladen waren.“ Die Anweisung für die Wasserratten lautet also erneut: Ruhe bewahren. Dabei müssen die Brucker am Sonntag auf mehrere Leistungsträger verzichten. Günter Knall und Sven Kesberger reisen nicht mit ins Allgäu, Centerverteidiger André Chripunow laboriert noch an einer Leistenzerrung. Ein Einsatz entscheidet sich erst in der letzten Minute.

Das Saisonziel der Brucker ist ehrgeizig definiert. Hinter den überragenden Teams aus Nürnberg und Weiden wollen sie erneut Dritter in der Liga mit sieben Mannschaften werden. Dafür müssen Siege her. Am Wochenende am besten gleich zwei weitere.


SVFW: Steinbach, Sammer, Szerdahelyi, Satzger, Schulz, Hillmeier, Kautz, D. Isanovic, S. Isanovic, Bews, Kesberger, Knall, Sandor, Gastgeb, Tomac
Comments